Mittlerweile gibt es zahlreiche Systeme, die
per Telefontastatur gesteuert werden. Vielleicht haben Sie schon einmal ein
Faxabrufsystem angerufen, um einige Dokumente anzufordern. Auch bei der Reservierung
von Karten bei Theatern, Kinos und anderen Veranstaltungsorten sind solche
Systeme bereits im Einsatz.
Größere Firmen haben mehrere Mitarbeiter an ihren Hotlines, die
jeweils eine Produktreihe betreuen. Eine solche Hotline soll uns hier auch
als Beispielsprojekt dienen, wie die Spracherkennung genutzt werden könnte.
Wie funktionieren die meisten heute verbreiteten Systeme?
Normalerweise wird man durch einige Menüs geführt, die durch Drücken
einer Ziffer am Telefon gesteuert werden. Beispielsweise könnte eine
Ansage eines solchen Systems im Kino lauten:
"Wenn Sie jetzt eine Reservierung vornehmen möchten, drücken Sie bitte die 1. Um weitere Informationen zum Film zu erhalten, drücken Sie bitte die 3."
Abhängig von der Eingabe des Anrufers am
Telefon wird mit dem Projekt fortgefahren. Drückt der Anrufer die 0,
so wird eine Ansage mit Informationen zum Film folgen usw.
Zweifelsohne sind mit solchen Menüs außerordentlich leistungsstarke
Projekte möglich. Ein Nachteil ist, dass nur auf MFV-Telefone reagiert
werden kann.
Somit bleiben vorerst noch alle Kunden außen vor, die kein tonwahlfähiges
Telefon besitzen, deren Anschluss dies nicht unterstützt oder die um
diese Fähigkeit nicht wissen.
Wie nutzt man die Spracherkennung?
unserer Software bietet die Möglichkeit,
alle Menüs per Spracherkennung zu steuern und ist somit extrem vielseitig
einsetzbar.
Wie stellt sich das Projekt für
einen Anrufer dar?
Er wählt die Hotlinenummer und wird durch eine Ansage begrüßt.
Bei jedem Auswahlmenü kann er sich durch Sprechen eines Wortes (oder
Drücken einer Taste am tonwahlfähigen Telefon) für eine Kategorie
entscheiden. Nachdem der Anrufer zwei bis drei Fragen beantwortet hat, wird
er zum kompetentesten Mitarbeiter vermittelt,
der genau seine Frage beantworten kann